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Touristenzentrum Petrova Gora

Das Touristenzentrum Petrova Gora wird vom Kroatischen Forstwesen geleitet.
Höhepunkte
  • Seit 1969 geschützte große Flächen von Waldreservaten
  • Petrova Gora (Peters Berg) wurde nach dem dort 1097 gefallenen letzten kroatischen König benannt.
  • Der Wald wurde schon seit Tausenden von Jahren als strategisch wichtiger Militärpunkt benutzt
Aktivitäten
  • Der Wald wurde schon seit Tausenden von Jahren als strategisch wichtiger Militärpunkt genutzt
  • Radfahren, Jagen, Bogenschießen
  • 3D Weg zum Bogenschießen „Petrova Gora“
  • Reiten
Sehenswertes
  • König Peters Grabstein
  • Die Ruinen des 1303 auf dem höchsten Berggipfel erbauten Klosters des Heiligen Petrus.
  • Das im Wald versteckte Partisanenkrankenhaus aus Zeiten des Zweiten Weltkrieges.
  • Das Antifaschismusmonument

Sehenswürdigkeiten

3D Weg zum Bogenschießen "Petrova Gora" - Der sich in der Nähe der Jagdhütte ersteckende Pfad, dient der Erholung, dem 3D Bogenschießen Training und Wettkampf. Auf dem Weg wurden 28 tierförmige Schießscharten aufgestellt. Bogenschützen können mit einem Compoundbogen, Jagdbogen, Blankbogen, einem Bogen für instinktives Schießen oder mit einem traditionellen Bogen schießen.

Wandern

Auf dem Lehrpfad „Rimski put“ (Römischer Weg) findet man Lehrtafeln, die generelle Themen der Ökologie behandeln, welche das Interesse aller Altersgruppen wecken.

Den Namen hat dieser Weg nach einer sich in der Nähe befindenden Römischen Straße erhalten. Diese Strasse verlief über den Gipfel der Petrova Gora und über die Römischen Thermen, im heutigen Topusko bis nach Sisak, dem römischen Siscia. Der kreisförmige Lehrpfad ist 2.600 m lang und befindet sich auf einer Höhe von 230-320 m. Der Pfad beginnt und endet an der Jagdhütte Muljava.

Der Lehrpfad „Kraljev put“ (Königsweg) ist speziell für Menschen mit Behinderungen, für Blinde und Menschen mit einer geringen Sehmöglichkeit gedacht. Der Weg wurde zwar für Behinderte gebaut, doch ist er auch für alle anderen Besucher interessant, insbesondere für Familien mit kleinen Kindern oder ältere Menschen. Der Pfad ist gerade und ermöglicht somit eine größere Gehsicherheit ohne Verletzungsgefahren. Der ganze Weg, samt des Bodens und Geländers, ist aus Holz. Um Menschen im Rollstuhl behilflich zu sein, beträgt die maximale Erhöhung des Geländes 5 %. Neben jeder Tafel befindet sich eine Übersetzung des auf ihr geschriebenen Textes in Braille, der Blinden ermöglicht, den Inhalt zu verfolgen.

Radfahren

Der Radweg „Petrova Gora“ ist ein 71 Km langer Rundweg, mit einer Höhendifferenz von 319 Metern. Der Radweg benützt ein Netzwerk lokaler Straßen und Wanderwege und kombiniert dabei verschiedene Gelände.

Vogelbeobachtung

Der ornithologische Park befindet sich mit einer Größe von 13.6 ha auf dem Gipfel der Petrova Gora. Im Park befinden sich ornithologische Lehrpfade mit 9 Informationstafeln, ein Vogelbeobachtungsplatz, ein Vogelteich und ein Vogelhaus zum Nisten und Füttern. Im Park zählt man in Moment 32 Vogelarten.

Kulturerbe

Das Kloster des Heiligen Petrus - Auf dem höchsten Berggipfel des Berges Petrova Gora, Mali Petrovac (Klein Petrovac) genannt, befindet sich das Kloster des Heiligen Petrus und Paulus. Das im Jahre 1303 oder 1304 erbaute Kloster ist eines der ältesten Paulinerkloster innerhalb Kroatiens. Im Jahre 1445 wurde es von den Türken in Schutt und Asche gelegt. Doch die Mönche des Paulinerordens verbrachten dort weitere Hundert Jahre bis zu einem erneuten Angriff der Türken, nach dem das Kloster im Jahre 1558 für immer verlassen wurde.

Das Königsgrab – der Legende nach ist am Platz der, als „Das Königsgrab“ bekannt ist, der letzte einheimische kroatische König Petar Svačić begraben. Dieser fiel im Mai 1097 in der auf dem Berg Gvozd geführten Schlacht gegen die Ungarn. Am 15 Mai 2006 stellten die Forstbeamten des UŠP (Forstverwaltung) Karlovac einen Gedenkstein zu Ehren des Königs auf.

Das zentrale Partisanenkrankenhaus - Das zentrale Partisanenkrankenhaus liegt in dem Waldgebiet Pišin gaj. Es besteht aus Holzbaracken und Schanzengräben, die während des Zweiten Weltkrieges zum Wohnen, Verstecken und Verarzten der verwundeten Soldaten dienten. Außer diesem Krankenhaus gab es während des Krieges noch weitere sieben Krankenhäuser. Das zentrale Partisanenkrankenhaus wurde nicht entdeckt.  Das Krankenhaus wurde rekonstruiert, aber nicht die Holzhäuser die nach dem Krieg ihren ehemaligen Besitzern zurückgegeben wurden. Zwischen 1942 und 1945 gab das Krankenhaus Zuflucht und ärztliche Hilfe für rund 5.000 Soldaten, von denen mehr als 1.000 starben. Das Krankenhaus hatte seine eigene Bäckerei, eigene Schmiede, Gerberei, Schwimmbecken, Lagerhaus und Stromaggregat. Heutzutage ist es teilweise zerstört und muss renoviert werden.