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Fischen

Mit Fischen wird die Tätigkeit bezeichnet, bei der versucht wird, Fische zu fangen. Die Fische werden in der Regel in der freien Natur gefangen. Zu den Fischfangtechniken zählt man Handfangen, Speerfischen, Fischfang mit Netzen und Reusen sowie Angeln.

Der Begriff Fischen kann zum Fangen anderer Wassertiere wie Weichtieren, Kopffüßern, Krustentieren und Stachelhäutern verwendet werden. Er wird in der Regel nicht zum Fang von Zuchtfische oder Meeressäugern angewendet wie z.B. bei Walen, wo der Begriff Walfang angemessener ist.

Fischen ist eine alte Praxis, die bis mindestens an den Anfang der Altsteinzeit vor bis zu etwa 40.000 Jahre zurückgeht. Die Isotopenanalyse der Skelettreste vom Tianyuan Mann, einem 40.000 Jahre alten modernen Menschen aus Ostasien, hat gezeigt, dass er regelmäßig Süßwasserfische konsumierte.

Zu den Techniken für den Fang von Fischen gehören Handfangen, Speerfischen, Fischfang mit Netzen und Reusen sowie Angeln.
Freizeitfischer, kommerzielle Fischer und Kleinfischer verwenden verschiedene aber manchmal auch die gleichen Techniken.

 

Freizeitfischer fischen zum Vergnügen oder Sport, während die kommerziellen Fischer aus Profitgründen fischen. Kleinfischer verwenden traditionelle, einfache Methoden wie z.B. aus Überlebensgründen in Ländern der Dritten Welt oder als Kulturerbe in anderen Ländern. Meistens verwenden Freizeitfischer Angelmethoden und kommerzielle Fischer verwenden Netzfang -Methoden.

Es ist ein komplizierter Zusammenhang zwischen verschiedenen Fangtechniken und Kenntnissen über die Fische und ihr Verhalten, einschließlich Migration, Nahrungssuche und Lebensraum. Der wirksame Einsatz von Fangtechniken hängt oft von diesem zusätzlichen Wissen ab. Einige Fischer folgen der Fischereiüberlieferung, die behauptet, dass die Nahrungsgewohnheiten der Fische durch die Position der Sonne und des Mondes beeinflusst werden.